Für das Backup- und Recovery-Paket »sesam 3.6« hat das oberbayerische Softwarehaus SEP ein neues Software-Modul zur Online-Sicherung von Ingres-Datenbanken freigegeben. Neben Ingres sicherte die Software bislang bereits auch BM-DB2-, Informix-, Oracle-, MAX-DB-, MS-SQL-, MySQL- und PostgreSQL-Datenbanken unterbrechungsfrei.
pirobase als plattformunabhängige Enterprise Content Management- (ECM-)Lösung: Um ihrem Marktversprechen gerecht zu werden, haben die pirobase-Experten die Funktionalität ihrer Software für den Einsatz in SAP-Umgebungen erweitert. Neben Datenbanksystemen wie Oracle unterstützt pirobase CMS ab sofort auch die MaxDB Datenbank von SAP.
Die Datenbank MaxDB von SAP enthält Schwachstellen, die Angreifer aus dem Netz zum Ausführen von Schadcode ausnutzen oder lokale Nutzer zum Ausweiten ihrer Rechte im System missbrauchen können. Aktualisierte Pakete beheben die Fehler.
SAP, nach dem Intermezzo von MaxDB bei MySQL AB seit Oktober letzten Jahres wieder für die Entwicklung und den Vertrieb der Datenbank zuständig, hat angekündigt, dass die kommende Version 7.7 von MaxDB nicht mehr als Open Source freigegeben werden soll.
In der FAQ zu MaxDB bei SAP heißt es unter der Überschrift "What is the relationship of MaxDB and SAPDB and open source?", die Versionen 7.5 und 7.6 seien seit Jahren Open Source und würden das auch bleiben. Die kommende Version 7.7, die eine Reihe von Innovationen bringen soll, werde SAP hingegen nicht als Open Source veröffentlichen.
Eine neugegründete Initiative für die lizenzfreie Datenbank MaxDB soll die Interessen der Anwender gegenüber dem Rechteinhaber SAP vertreten.
Die Ziele der neuen Anwendergruppe liegen zum einen im allgemeinen Informations- und Gedankenaustausch untereinander und zum anderen in der Kommunikation und Interessenvertretung gegenüber dem Rechteinhaber SAP AG. Seit MaxDB nicht mehr von MySQL vertrieben und unterstützt wird, stellt SAP die Datenbank MaxDB auch in einer lizenzfreien Variante zur Verfügung, die für den Einsatz außerhalb von SAP-Umgebungen geeignet ist.
MySQL will den MySQL Enterprise Server für SAPs NetWeaver-Plattform optimieren, beide Unternehmen arbeiten seit geraumer Zeit zusammen. Unter anderem hatte SAP seine eigene Datenbank SAP DB an MySQL übertragen, die diese unter dem Namen MaxDB weiterentwickelt und vertrieben haben. Nun aber holt sich SAP die MaxDb wieder zurück.
Auf der Basis guter Geschäfte in 2006 kündigt der schwedische Datenbankhersteller an, dieses Jahr an die Börse gehen zu wollen. Mit einer unternehmensweiten Lizenz für MySQL will man den Anbietern proprietärer Datenbanken auf die Pelle rücken.
MySQL AB, Anbieter der populärsten Open-Source-Datenbank, prescht vor. Mit einem Börsengang und einem Kampfangebot gegen Oracle will das schwedische Unternehmen seine Position im Markt stärken.
Eine kritische Sicherheitslücke in den Datenbanken SAP-DB und MaxDB ermöglicht Angreifern, die Kontrolle über den Dienst zu erhalten. MaxDB ist die von Mysql AB weiterentwickelte und von SAP zertifizierte Open-Source-Datenbank für SAP-Systeme wie mySAP Business Suite und andere. Nach Angaben von Symantec steckt der Fehler im Webmanagement der Datenbank WebDBM.
Über HTTP-Requests mit zu langen Datenbanknamen lässt sich per Buffer Overflow Code einschmuggeln und mit den Rechten des Webservers (wahttp) ausführen. Ein vorherige Authentifizierung ist dazu nicht erforderlich.
Der Datenbank-Entwickler MySQL AB steht nach Äußerungen seines Vizepräsidenten Zack Urlocker kurz davor, sein Haupt-Produkt, die Open-Source-Datenbank MySQL 5, als zulässige Plattform für SAP-Installationen zertifiziert zu bekommen. Zehn von zwölf der seitens SAP vorgeschriebenen Tests habe die Datenbank bereits bestanden, und die restlichen zwei wolle man ebenfalls in diesem Jahr absolvieren.
Snefru Ltd. hat Version 2.0 des freien SQL-Abfrage- und Entwicklungstools SQLCreator veröffentlicht. Zu den Features gehören beispielsweise der Support der gängigen Datenbanken wie Oracle, DB2, MySQL, SQLServer, PostgreSQL und SAP DB sowie eine Relationship Map und ein Connection Wizard.
Snefru SQLCreator läuft unter Windows und Linux und steht kostenfrei zum Download bereit. Für die Professional-Version ist eine kostenpflichtige Lizenz nötig.